Forderungen & Aktuelles

Begrüßungsplenum

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Wir möchten dich herzlich einladen, zu unserem offenen Begrüßungsplenum am Mittwoch, den 31.10. zu kommen.

Dort werden wir nochmal ganz in Ruhe die Arbeit der Grünen Hochschulgruppe vorstellen, aber haben auch genug Zeit für Fragen, was Hochschulpolitik überhaupt bedeutet, wie die Uni mit ihren ganzen politischen Gremien funktioniert, wo welche Entscheidungen getroffen werden, und wo wir mitwirken (können).

Wenn du dich für unsere Arbeit interessierst, und Lust hast, bei der Grünen Hoschschulgruppe aktiv mitzuarbeiten, oder auch einfach erstmal nur zu erfahren wer wir sind und was wir machen, komm vorbei, du bist herzlich eingeladen!

Mittwoch den 31.10., 20 Uhr im Gruppenraum der Grünen Hochschulgruppe (Raum 111) im Studierendenhaus.

Du findest uns, wenn du ins Studierendenhaus (am Campus Bockenheim) reingehst (also die Tür neben dem Café Koz), in den ersten Stock, am Ende des Flurs durch die Glastür und dann direkt auf der linken Seite.

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Unverantwortliche Begründung zum Semesterbeitrag

Liebe Community, wir brauchen eure Hilfe.
Wer kann uns diese Begründung des AStA-Vorstands zur Erhöhung des Semeszerbeitrags erklären? Wir machen jetzt echt schon ne Weile Stupa-Arbeit aber hier stehen wir gerade echt auf dem Schlauch… 🤔

Anmerkung/Begründung:
Hieraus ergibt sich eine Erhöhung um 60 cent gegenüber dem Vorjahr. Eine der geringsten Erhöhungen der letzten Jahrzehnte. Dies ist darin begründet, dass wir keine Erhöhung des RMV Tickets zu verzeichnen haben und 30 cent seitens des FZS einsparen konnten.

Nein, im Ernst:
Das coole am Beitrag an die Studierendenschaft ist, dass er von den Studierenden selbst festgelegt wird. Die demokratische Festlegung der Höhe des Beitrags und wofür er ausgegeben wird, unterscheidet ihn von dem sogenannten Verwaltungskostenbeitrag und dem Beitrag ans Studenten[sic!]werk. Hier haben die Studierenden keinen Einfluss darauf, wie hoch der Beitrag angesetzt und wofür er ausgegeben wird. Wenn der AStA den Beitrag offensichtlich willkürlich festsetzt und nicht begründen kann, ist der Unterschied zu den anderen Beiträgen, die wir und auch der AStA kritisieren, nicht mehr weit.

Die unverantwortliche und arrogante Weise, wie der AStA Vorstand im Stupa eine Erhöhung “begründet” ist ein Schlag ins Gesicht von allen, die jedes Semester Schwierigkeiten haben, den Beitrag zu bezahlen.
Sie delegitimiert außerdem politisch den studentischen Semesterbeitrag. Das ist gefährlich für die verfasste Studierendenschaft.

Der AStA muss Verantwortungsvoll mit dem Semesterbeitrag umgehen. Erhöhungen des Semesterbeitrags lehnen wir nicht ab, wenn sie sinnvoll oder notwendig ist. Das muss dann sehr gut überlegt und noch besser begründet sein. “Eine der geringsten Erhöhungen der letzten Jahrzehnte” eignet sich vielleicht als Trump-Satire, nicht aber als Argument für eine Erhöhung des Beitrags an die Studierendenschaft.

Zum Antrag des AStAs: SemesterbeitragSoSe2019

Juso-AStA tritt aus dem fzs aus

Der Juso-geführte AStA ist am Montag aus der einzigen parteiunabhängigen bundesweiten Studierendenvertreung ausgetreten. Dabei war der AStA-Vorstand auf Stimmen von Liberalen und Christdemokraten angewiesen – und hat linke Wortmeldungen verhindert.

Am Montag hat die AStA-Koalition im Studierendenparlament beschlossen, aus dem freier zusammenschluss von studentInnenschaften (fzs) auszutreten. Zur Sitzung war auch der Vorstand des fzs angereist um darzulegen, warum die Arbeit des fzs wichtig ist und mögliche Fragen vom AStA-Vorstand zu beantworten. Die AStA-Koalition hielt es aber nicht für nötig, überhaupt eine Debatte über den Austritt zu führen. Weder die Wortmeldungen der aus Berlin und Duisburg angereisten fzs-Vorsitzenden wurden zugelassen, noch unsere. Dummerweise hat der AStA-Vorstand so auch nicht erfahren, dass er mit dem Beschlussvorschlag gar kein Geld sparen kann, aber die Frankfurter Studierendenschaft trotzdem ihre Stimme auf Bundesebene verliert. Erst nach der Abstimmung wurde hier genauer nachgefragt.
Abstimmungen durchpeitschen, Diskussionen verhindern – so entschlossen traut sich das nicht mal die Präsidentin im Senat.

RCDS und LHG haben den Austritt besonders gefeiert. Warum? Ohne ihre Stimmen hätte die AStA-Koalition keine Mehrheit für den Austritt gehabt. Zum ersten Mal seit fast acht Jahren stützt sich damit ein AStA in politischen Entscheidungen auf LHG und RCDS statt auf linke Mehrheiten.

➡️ Hintergrund zum fzs:
Im fzs engagieren sich bundesweit solidarische Studierende. Er hilft strukturschwachen Studierendenschaften, organisiert Kampagnen, leistet Bildungsarbeit und setzt sich parteiunabhängig für studentische Interessen gegenüber der Politik ein:
Aktuell führt der fzs Kampagnen durch zu Themen von BAföG über Wohnungsnot bis zum Kampf gegen Antisemitismus, Sexismus und Rassisms. Für Studierende, Fachschaftsmitglieder oder sonstige studentische Vertreter*innen bietet der fzs pro Jahr ca. 20 Seminare an, wo sie sich in Grundlagen der Hochschulpolitik, aber auch in tiefergehende Thematiken wie Antidiskriminierung an Hochschulen, Hochschulfinanzierung, oder die Bafög-Gesetzgebung weiterbilden können. Als Vertretung von rund einer Millionen Studierenden kann der fzs zu wichtigen bundes- und europapolitischen Entscheidungen Stellung beziehen und Entscheidungen beeinflussen, wie kürzlich bei der Stellungnahme Mindestlohnanpassungsverordnung oder 2017 bei der Stellungnahme an das BVerfG über die Einführung des dritten Geschlechts.

➡️ Hintergrund zum Austritt:
In der Begründung des AStAs zum fzs-Austritt hieß es:
„Insbesondere die geringe Medienresonanz macht deutlich, dass gerade das Kampagnenvermögen und der Output bei einem Verband dieser Größe, in einem überaus schlechten Kosten-Nutzen-Verhältnis stehen.“
Damit stellt sie sich zum einen in eine Reihe mit RCDS und LHG, die seit Jahren einen Austritt aus dem „linksideologischen Verband“ (Zitat RCDS) fordern. Zum anderen wendet sie sich mit einer antisolidarischen Kosten-Nutzen-Rationalität gegen andere Studierendenschaften. In Bayern beispielsweise gibt es keinen AStA oder keine verfasste Studierendenschaft wie wir sie kennen.
Abgesehen davon ist der Vorwurf mangelnden Kampagnenvermögens oder Pressewirksamkeit ausgerechnet vom AStA Frankfurt absurd. Machen wir doch mal eine Aufstellung der vom AStA vorgeschlagenen Kosten-Nutzen Analyse. Mit Festival contre le racismegesellschaft macht geschlecht,Hochschulwatch – Macht Wirtschaft UniLernfabriken meuternNever again! und Studis gegen Wohnungsnot kommt der fzs auf einige Kampagnen mehr als der AStA. Auch mit den 19 Pressemitteilungen seit dem 1.05. kann der AStA (3 Pressemitteilungen) nicht mithalten. Und das für nur 30 Cent pro Semester & Studierdener*m.
Quantitative Gegenüberstellungen und Kosten-Nutzen-Analyse sind bei politischen Entscheidungen aber nicht so unser Ding. Schaut mal beiwww.fzs.de vorbei, wenn ihr mehr darüber wissen wollt, warum wir den Dachverband politisch und inhaltlich unterstützen.Gremium

Third Mission: Antifaschismus!

Bild könnte enthalten: Text
Mit dem kommenden Hochschulentwicklungsplan setzt die Goethe-Uni strategische Leitplanken für die Jahre 2021-2025. Im Senat setzen wir uns dafür ein, dass im Hochschulentwicklungsplan eine Strategie zur aktuellen Entfesselung der gesellschaftlichen Rechten verankert wird. Denn: Die Universität wird nicht nur durch die Gesellschaft

geprägt, sondern wirkt auch in die gesellschaftlichen Strukturen hinein.

Unter dem Begriff „Third-Mission“ kursiert an der Uni hierzu ein sehr einseitiges Verständnis. Neben Lehre und Forschung sei eine dritte Mission der „Bürger-Universität“, Innovation in die Gesellschaft hinein zu tragen – natürlich vermittelt über private Hochschulfinanzierung und Auftragsforschung.
Diesem instrumentellen Verständnis von Universität als Innovationsgeberin wollen wir einen politischen Third-Mission Begriff entgegensetzen. Antifaschismus als Third Mission soll dabei sowohl in die Universität hinein, als auch aus der Universität heraus in die Gesellschaft wirken. Denn erstarkende rassistische, antisemitische und NS-relativistische Tendenzen zeigen sich auf allen Ebenen: Während an der Goethe-Universität über das Für und Wider von Nazi-Ehrungen wie im Falle Adolf Messers und Albrecht Schmidt diskutiert wird, kam es unter anderem in den letzten Wochen in Chemnitz zu Jagd-Szenen auf Migrant*innen und Angriffe auf Jüdische Einrichtungen.

Hier müssen wissenschaftliche Bildungseinrichtungen ihre gesellschaftliche Verantwortung erkennen und wahrnehmen. Denn wie schon in den letzten Jahren wird die wird die Universität auch zukünftig eine wichtige Rolle im Zusammenhang mit dem Erstarken rechter und faschistischer Kräfte in Europa spielen. Im Third-Mission Programm des neuen Hochschulentwicklungsplans wollen wir deshalb Konzepte eines antifaschistischen Bildung

sauftrages der Uni einbringen: Wie kann zukünftig frühzeitig verhindert werden, dass geistige Brandstifter*innen die Universität als Plattform missbrauchen, wie Rainer Wendt oder Gerhart Amendt? Wie geht die Universität damit um, dass Holocaustleugner und NS-Relativierer möglicherweise bald auch im hessischen Landtag sitzen und nicht nur auf hochschulpolitische Belange Einfluss nehmen werden? Wie reagiert die Universität in ihrer Bildungs- und Forschungspraxis auf den immer sichtbarer werdenden Rassismus und Antisemitismus in Europa?

Neben anderen Themen werden wir vor allem hierzu am Hochschulentwicklungsplan arbeiten.
Wir halten euch auf dem Laufenden!

Präsidium hält an Adolf Messer fest – Ignoranz der Geschichte

In einer am Mittwoch im Senat verlesenen Erklärung [1] zeigt das Präsidium der Goethe-Universität ein problematisches Geschichtsverständnis. Trotz Aufforderungen des gesamten Senats der Universität, der zuständigen Senatskommission, der jüdischen Gemeinde Hessens und von Landtagsabgeordneten nahezu aller Fraktionen hält das Präsidium an der Benennung der “Adolf-Messer-Stiftung Lounge” am Campus Riedberg fest. Dabei wird der Name lediglich um den Zusatz “Diskursraum – Wissenschaft in Geschichte und Gesellschaft” ergänzt.

“Der Namenszusatz ist an Absurdheit kaum zu überbieten. Für einen ernsthaften Diskurs über Wissenschaft, Geschichte und Gesellschaft ist das festhalten an der Raumbenennung nach einem NSDAP-Mitglied nicht förderlich, sondern schädlich. Das Argument, die Adolf-Messer-Stiftung habe nichts mit Adolf Messer zu tun, wird spätestens durch einen Blick auf die Homepage der Stiftung entlarvt. Zu Recht rief dieses Argument bei einer öffentlichen Podiumsdiskussion zum Thema am 4.7. nur Kopfschütteln und fassunsloses Lachen im Publikum hervor. Die Position der Universitätsöffentlichkeit zum Thema ist klar: Das Präsidium stellt sich mit seiner ignoranten Entscheidung gegen die Universität.”

„Mit Archivarbeit und einer umfangreich vorbereiteten fachlichen Diskussion konnten wir die Gremien und die Öffentlichkeit davon überzeugen, dass eine Umbenennung des Raums dringend nötig ist. Dass das Präsidium diesen Diskurs ignoriert, ist außerordentlich bedauerlich. In der Erklärung wird zudem die Raumbenennung nach einem NSDAP-Mitglied als aufklärerische Tat verklärt. Der Raum am Campus Riedberg ist allerdings kein Gedenkort an die Opfer, sondern ein Raum, der nach einem NS-Täter benannt ist. Dies werden wir auch in den kommenden Monaten herausstellen, bis der unhaltbare Zustand historischer Ignoranz an der Goethe-Universität abgestellt ist.“

„Aus den öffentlichen Äußerungen Stefan Messers entsteht der dringende Verdacht, dass die Stiftung massiven Einfluss auf autonom zu treffende Entscheidungen der Goethe-Universität genommen hat. Im Senat wurde uns beispielsweise berichtet, dass eine Stiftungspreisvergabe aufgrund der Namensänderung gefährdet ist. Deshalb haben wir im Mai die für die Einhaltung des Stifterkodex zuständige Kommission angerufen.“

Pressemitteilung: Neuer AStA an der Goethe-Uni

Die Grüne Hochschulgruppe der Goethe-Universität Frankfurt ist 2018 erstmals seit 7 Jahren nicht mehr Teil der AStA-Koalition. Trotz intensiver Verhandlungen konnten inhaltliche Differenzen und Vertrauensprobleme nicht überwunden werden.

„Wir wollen einen aktiven AStA, der Konzepte gegen die prekären Studienbedingungen entwickelt und umsetzt, etwa zur Frankfurter Wohnraumproblematik oder zur Vergünstigung des Semestertickets. Das geht nur mit einem kampagnenfähigen AStA, in dem klare Absprachen und Zuständigkeiten getroffen werden. Für die Linke Liste war dieses Konzept eines zugänglichen AStA-Kollektivs nicht verhandelbar“, sagt Valentin Fuchs von der Grünen Hochschulgruppe.

„Unsere Arbeit im Senat, im Verwaltungsrat des Studenten[sic!]werk, im fzs und in vielen unterschiedlichen Initiativen geht weiter. Neu dazu kommt die Oppositions-Rolle im Studierendenparlament: Wir sind jetzt die linke Opposition zum AStA im Studierendenparlament.“

Opposition

Pressemitteilung zur „Adolf-Messer-Stiftungs-Lounge“:

Grüne Hochschulgruppe ruft Drittmittelkommission an.

Die Grüne Hochschulgruppe an der Goethe-Universität Frankfurt hat die „Kommission gem. der Richtlinie zum Umgang mit Zuwendungen privater Dritter“ (1) angerufen. Diese soll sich mit der Problematik der umstrittenen „Adolf-Messer-Stiftungs-Lounge“ befassen. Die Namensgebung des studentischen Raumes steht aufgrund der Rolle der Adolf-Messer-GmbH im Nationalsozialismus sowie der Mangelhaften Aufarbeitung der Stiftung in der Kritik (2). Auf der Senatssitzung im Mai teilte die Universitätsleitung mit, dass sie sich nicht an den einstimmigen Senatsbeschluss zur Umbenennung des Raums gebunden fühle (3). Als Reaktion auf den Senatsbeschluss habe die Stiftung laut Unileitung die Jurybesetzung des mit 25.000€ dotierten Stiftungspreises ausgesetzt.

“Dass die Universitätsleitung eine vom Senat einstimmig empfohlene Raumbenennung nicht umsetzt, weil sie dadurch einen Wegfall von Zuwendungen befürchtet, ist fatal. Unabhängigkeit und Ansehen der Goethe-Universität sind in dieser Angelegenheit offensichtlich gefährdet. Das verstößt klar gegen die Zuwendungsrichtlinie, deshalb bitten wir die Kommission um Stellungnahme”, sagt Valentin Fuchs, stellvertretendes Mitglied im Senat der Goethe-Universität Frankfurt.

(1) http://www.uni-frankfurt.de/53491002/komm_zuwendungen

(2) https://www.neues-deutschland.de/artikel/1000733.projektraum.html

(3) https://twitter.com/ghsgffm/status/996753404897656832

Tafel AMS-Lounge

Pressemitteilung zum Wahlsieg:

Grüne Hochschulgruppe freut sich über Sieg bei der Wahl zum Studierendenparlament.

Die Grüne Hochschulgruppe ist erfreut, erneut mit 6 Sitzen als stärkste Liste ins Studierenden-parlament der Universität Frankfurt einzuziehen, und sich dort für eine emanzipatorische und demokratische Hochschule einzusetzen.

„Wir sind besonders erleichtert, dass viele Studierende trotz eines populistischen Wahlkampfs anderer Listen sich von konkreten und glaubwürdigen inhaltlichen Konzepten überzeugen las-sen.“ sagte Caro Geißler (Grüne Hochschulgruppe).
„Im letzten Jahr haben wir in harten Verhandlungen mit der Universität erreicht, dass am IG-Farben-Campus die AStA-Fahrradwerkstatt zu Sommersemester eröffnet werden kann. Au-ßerdem wurden deutlich bessere Konditionen beim Bike-Sharing Angebot ausgehandelt, so dass Studierende nun drei Fahrräder für je eine Stunde ausleihen können.“

Im Jahr 2018 wird die Grüne Hochschulgruppe weiter gegen die Ökonomisierung der Hoch-schule kämpfen, die antisexistische Arbeit gegen Machtgefälle und Belästigungen unterstüt-zen und kündigt an, das RMV-AStA-Semesterticket nicht mehr zum jetzigen Preis mitzutragen.

„Die Hochschulpolitik befindet sich nicht zuletzt wegen des Scheitern der Exzellenzinitiative und dem Umbau an der Spitze der Universität im Umbruch, weswegen wir jetzt einen schlag-kräftigen AStA brauchen.“ fordert Ben Seel, studentischer Senator. „Außerdem merken wir, dass beim Vorgehen gegen Campussexismus der AStA als verlässliche Unterstützungsstruktur für studentische Initiativen gefragt ist.“

Wahlaufruf 2018

Seit 1993 treten wir, die Grüne Hochschulgruppe, als größte Fraktion mit sozialen, ökologischen, demokratischen und emanzipatorischen Inhalten für alle Studierenden ein. Wir haben nicht nur kreative Ideen, sondern nutzen die Erfahrung und Kompetenz von Grünen AStA-Referent*innen und -Vorständen, Senator*innen, Fachschaftler*innen und natürlich auch unseren Vertreter*innen im Studiwerk. Wir vertreten studentische Interessen gegenüber dem Präsidium, der Stadt Frankfurt und der Landesregierung. Unsere Vorhaben und Schwerpunkte möchten wir mit und für euch durchsetzen!

Bezahlbarer Wohnraum für alle!

Frankfurt ist eine der teuersten Uni-Städte Deutschlands und am Anfang ihres Studiums stehen viel Studierende noch ohne Unterkunft da. Das schränkt den eigenen Lebensstandard extrem ein und führt dazu, dass insbesondere Erstsemester, aber auch fortgeschrittenere Studierende, resigniert ins Semester starten.
Momentan leben nur 7% aller Studierenden in Wohnheimen. Sechs bis zwölf Monate müssen Studierende meist auf einen Wohnheimplatz warten.
Deshalb setzten wir uns für mehr bezahlbaren Wohnraum, neue Wohnungsbauprojekte und insbesondere mehr Wohnheimplätze für Studis ein.

BAföG-Satz erhöhen und ausweiten!

Die Mieten steigen, der BAföG-Satz bleibt gleich.
Wie man auf die Idee kommen kann, dass im BAföG-Satz 250€ monatlich an Wohnkosten genügen würden, können wir nicht nachvollziehen. Und selbst der Höchstsatz ist für Frankfurter Verhältnisse ein Witz.

Dass die Unterstützung durch BAföG bei Überschreitung der Regelstudienzeit endet, erscheint uns auch inakzeptabel, insbesondere wenn man bedenkt, dass nur 30% der Studierenden ihr Studium in Regelstudienzeit beenden.
Deshalb wollen wir uns dafür einsetzen, dass der BAföG-Satz in einem fairen Verhältnis zu den steigenden Mieten steht und auch über die Regelstudienzeit hinaus erhalten werden kann.

faus stiftFür bessere Studienbedingungen!

Überfüllte Seminare, Anwesenheitslisten und Strafaufgaben bei Verspätungen sind heute Uni-Alltag. Das sind Ausmaße einer Verschulung der Universität, die wir nicht tolerieren wollen und können.
Für bessere Studienbedingungen und eine Demokratisierung der Uni setzen wir uns landesweit als Campusgrün Hessen ein. Dazu zählt auch, die Regelstudienzeit abzuschaffen.
Außerdem wollen wir, dass die Universitätsbibliotheken mehr gestärkt werden und das Repertoire vor Ort vergrößert wird.
Wir wollen, dass in allen Gremien auf Uni- und Fachbereichsebene die Dominanz der Professor*innen zugunsten von gleichen Einflussmöglichkeiten für alle Gruppen ersetzt wird.

ChipsDer Ökonomisierung der Hochschule entgegentreten!

Ein Drittel des Budgets der Uni stammt aus Spenden, Wettbewerbs- oder Stiftungsgeldern. Mit dem Umbau zu einer privat und wettbewerbs-finanzierten Stiftungsuni hat sich viel verändert: Plurale und kritische Inhalte werden verdrängt, Unternehmen erhalten Einfluss auf Forschung und Lehre, Wissenschaftler*innen sowie Mitarbeitende stehen unter immer stärkerem Wettbewerbsdruck.
Wir kämpfen für eine Uni, die sich inhaltlich an den Interessen der Studierenden und Wissenschaftler*innen orientiert.Im Senat haben wir deshalb einen genauen Blick darauf, welche Gelder aus der freien Wirtschaft kommen und welche Interessen sich dahinter verbergen. Auch Prof-Berufungen sind ein Schlüsselfaktor, wenn es um plurale und kritische Wissenschaften geht. Unser Fokus liegt deshalb auf den Auswahlverfahren. In diesem Zusammenhang müssen auch endlich verstärkt weibliche Bewerber*innen zum Zug kommen.

Bus

Semesterticket vergünstigen!

Dank dem Semesterticket könnt Ihr euch in ganz Hessen, Mainz, Olpe und weiteren Übergangsgebieten flexibel bewegen. Nun setzen wir uns auch im Rahmen des Referats für Verkehr und Ökologie weiterhin für die Verbesserung der Konditionen, also eine Vergünstigung des Semestertickets ein.

Die AStA-Fahrradwerkstatt kommt (jetzt aber wirklich)!

Nach langem hin und her bei Verhandlungen werden wir für Euch eine Fahrradwerkstatt auf dem IG-Farben Campus im Frankfurter Westend eröffnen. Dort könnt Ihr unter Anleitung Euer Fahrrad selbst zusammenschrauben. Das Beste daran: Dieses Angebot ist absolut kostenlos!

Ökologische Hochschule

Wir setzen uns dafür ein, dass der Energieverbrauch der Uni gesenkt wird. Hier gibt es noch viel zu tun, v.a. was Information und Nutzungsverhalten angeht! Wir fordern die Einrichtung von Stellen für Energiebeauftragte.

femFeminismus und Antisexismus: Kein Raum für Sexismus an der Universität!

Wir setzen uns aktiv gegen jede Form von Sexismus, sexualisierter Diskriminierung, Belästigung, Antifeminismus, Homo- und Transphobie ein.
An der Goethe-Universität sind 57% der Studierenden Frauen*. Das klingt zuerst nach einer begrüßenswerten Anzahl, doch bezeichnend für die akademische Laufbahn von Frauen* ist, dass mit steigendem akademischen Abschluss die Quote der geschlechtlichen Gleichverteilung immer schlechter ausfällt. Bis dann nur noch 25% der Professor*innen weiblich sind.
Dagegen treten wir z.B. in der Senatskommission für Frauenförderung, Gleichstellung und Diversität ein.

Antifaschismus und Antirassismus

Wir haben keinen Bock auf Rassismus, Antisemitismus und Nationalismus auf dem Campus und setzen uns aktiv gegen diese ein. Wir arbeiten mit Initiativen zusammen und unterstützen Bildungsprojekte in diesem Bereich. Außerdem ist es wichtig, dass auch an der Uni Schutzräume und Unterstützungsmöglichkeiten für Betroffene von Ausgrenzung und Diskriminierung bereitstehen.


 

Bündisse & Verbände

Wir von der Grünen Hochschulgruppe sind neben den Gremien hier an der Uni Frankfurt auch in weiteren Bündnissen und Verbänden aktiv:

Mietentscheid Frankfurt

Campusgrün Hessen

Wenn ich groß bin, werd´ ich Professorin*!

Feminismus

In der Uni und Wissenschaft gibt es auch noch keine Gleichberechtigung.
Uni und Wissenschaft sind von Gleich-berechtigung immer noch weit entfernt.
Gleichberechtigung von Frauen und Männern? Fehlanzeige.

Im AStA wollen wir weiter gegen Sexismus kämpfen und Frauen*, die studieren oder wissenschaftlich arbeiten möchten, unter-stützen. Im Senat setzen wir uns für eine faire Berufungspraxis ein.